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Steigende Wohnkosten? Der Anteil der Wohnkosten am Bruttoeinkommen sank seit 2006 um 2 Prozentpunkte.

Gemäss der Haushaltsbudgeterhebung (HABE) des Bundesamts für Statistik (BFS) gaben Schweizer Haushalte im Jahr 2023 durchschnittlich 14,0 % ihres Bruttoeinkommens für Wohnen und Energie aus. Im Jahr 2006 lag dieser Anteil noch bei rund 16,0 %. Der Wohnkostenanteil ist damit über den betrachteten Zeitraum um etwa 2 Prozentpunkte gesunken. Die erfassten Wohnkosten umfassen Ausgaben von Mietern und Eigentümern, darunter Mieten, Hypothekarzinsen, Nebenkosten (z. B. Wasser oder Kehricht), Energie für Strom und Heizen sowie Ausgaben für Unterhalt und Reparaturen. Berücksichtigt werden sowohl Haupt- als auch Nebenwohnsitze.

Gemäss der Haushaltsbudgeterhebung (HABE) des Bundesamts für Statistik (BFS) gaben Schweizer Haushalte im Jahr 2023 durchschnittlich 14,0 % ihres Bruttoeinkommens für Wohnen und Energie aus. Im Jahr 2006 lag dieser Anteil noch bei rund 16,0 %. Der Wohnkostenanteil ist damit über den betrachteten Zeitraum um etwa 2 Prozentpunkte gesunken. Die erfassten Wohnkosten umfassen Ausgaben von Mietern und Eigentümern, darunter Mieten, Hypothekarzinsen, Nebenkosten (z. B. Wasser oder Kehricht), Energie für Strom und Heizen sowie Ausgaben für Unterhalt und Reparaturen. Berücksichtigt werden sowohl Haupt- als auch Nebenwohnsitze.

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Biodiversität schützen? Die Schweiz weist im Vergleich zu den Nachbarländern den geringsten Anteil an international anerkannten Schutzgebieten aus.

Die Berner Konvention (1979) verpflichtet europäische Staaten zum Erhalt wildlebender Pflanzen, Tiere und ihrer Lebensräume. Die EU setzt dies über die Vogelschutz- und FFH-Richtlinie (siehe Hinweise) im Netzwerk Natura 2000 um; für Nicht-EU-Staaten wie die Schweiz wurde das nach denselben ökologischen Kriterien funktionierende Emerald Network geschaffen.

Die Berner Konvention (1979) verpflichtet europäische Staaten zum Erhalt wildlebender Pflanzen, Tiere und ihrer Lebensräume. Die EU setzt dies über die Vogelschutz- und FFH-Richtlinie (siehe Hinweise) im Netzwerk Natura 2000 um; für Nicht-EU-Staaten wie die Schweiz wurde das nach denselben ökologischen Kriterien funktionierende Emerald Network geschaffen.

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Elternzeit? Die Schweiz hat mit 9 effektiv vollbezahlten Wochen die tiefste Mindestelternzeit im Vergleich mit den Nachbarländern.

Gemäss der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zählt die Schweiz mit 9 effektiv vollbezahlten Wochen (siehe Hinweise) im Vergleich zu ihren Nachbarländern die kürzeste bezahlte Mindestelternzeit.

Gemäss der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zählt die Schweiz mit 9 effektiv vollbezahlten Wochen (siehe Hinweise) im Vergleich zu ihren Nachbarländern die kürzeste bezahlte Mindestelternzeit.

Fact #
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82.4 % des gesamten Nutztierfutters stammt aus der Schweiz.

Gemäss Agristat wurden im Jahr 2023 in der Schweiz insgesamt 6.38 Millionen Tonnen Nutztierfutter produziert. Zusätzlich wurden 1.37 Millionen Tonnen Tierfutter aus dem Ausland importiert. Damit stammten 82.4 % des eingesetzten Tierfutters aus inländischer Produktion, während die Importe einen Anteil von 17.6 % ausmachten.

Gemäss Agristat wurden im Jahr 2023 in der Schweiz insgesamt 6.38 Millionen Tonnen Nutztierfutter produziert. Zusätzlich wurden 1.37 Millionen Tonnen Tierfutter aus dem Ausland importiert. Damit stammten 82.4 % des eingesetzten Tierfutters aus inländischer Produktion, während die Importe einen Anteil von 17.6 % ausmachten.

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Seit 2000 ist der Anteil der inländisch produzierten Nahrungsmittel um 12 Prozentpunkte gesunken.

Gemäss dem Bundesamt für Statistik (BFS) sank der Anteil der in der Schweiz produzierten Nahrungsmittel von 62% im Jahr 2000 auf 50% im Jahr 2024 – ein Rückgang um rund 12 Prozentpunkte. Die Reduktion setzte insbesondere ab den 2010er-Jahren ein.

Gemäss dem Bundesamt für Statistik (BFS) sank der Anteil der in der Schweiz produzierten Nahrungsmittel von 62% im Jahr 2000 auf 50% im Jahr 2024 – ein Rückgang um rund 12 Prozentpunkte. Die Reduktion setzte insbesondere ab den 2010er-Jahren ein.

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Steigende Krankenkassenprämien? Die obligatorischen Krankenkassenprämien stiegen seit 2000 rund 9 x stärker als die Löhne.

Seit dem Jahr 2000 bis 2024 stiegen die obligatorischen Krankenkassenprämien (real) um 116.52 %, während die Löhne (real) um 13.11 % stiegen (inflationsbereinigt mit dem Landesindex für Konsumentpreise, siehe Hinweise). Somit stiegen die obligatorischen Krankenkassenprämien rund 9 x stärker als die Löhne.

Seit dem Jahr 2000 bis 2024 stiegen die obligatorischen Krankenkassenprämien (real) um 116.52 %, während die Löhne (real) um 13.11 % stiegen (inflationsbereinigt mit dem Landesindex für Konsumentpreise, siehe Hinweise). Somit stiegen die obligatorischen Krankenkassenprämien rund 9 x stärker als die Löhne.

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Weniger Vollzeit? Der Beschäftigungsgrad ist trotz steigender Teilzeitquote seit 2010 praktisch gleich geblieben.

Gemäss der Erwerbstätigenstatistik des Bundesamts für Statistik (BFS) bewegte sich der durchschnittliche Beschäftigungsgrad in der Schweiz zwischen 2010 und 2024 in einem engen Korridor von 83.0 % bis 83.7 %. Im Jahr 2010 lag er bei 83.6 %, im Jahr 2024 bei 83.3 %. Der durchschnittliche Arbeitsumfang blieb damit über die vergangenen Jahre weitgehend stabil.

Gemäss der Erwerbstätigenstatistik des Bundesamts für Statistik (BFS) bewegte sich der durchschnittliche Beschäftigungsgrad in der Schweiz zwischen 2010 und 2024 in einem engen Korridor von 83.0 % bis 83.7 %. Im Jahr 2010 lag er bei 83.6 %, im Jahr 2024 bei 83.3 %. Der durchschnittliche Arbeitsumfang blieb damit über die vergangenen Jahre weitgehend stabil.

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Finanzierung Gesundheitswesen? Rund ein Drittel der Kosten tragen die obligatorischen Krankenkassenprämien.

Im Jahr 2023 beliefen sich die gesamten Kosten des Schweizer Gesundheitswesens auf 94.93 Milliarden Franken. Davon wurden rund 31 % (29.47 Mrd. CHF) durch die obligatorische Krankenversicherungsprämie von Privathaushalten bezahlt.

Im Jahr 2023 beliefen sich die gesamten Kosten des Schweizer Gesundheitswesens auf 94.93 Milliarden Franken. Davon wurden rund 31 % (29.47 Mrd. CHF) durch die obligatorische Krankenversicherungsprämie von Privathaushalten bezahlt.

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Wirtschaft und Klima? Die Inlandemissionen pro erwirtschaftetem Franken sind seit 2000 um 50 % gesunken. 

Gemäss dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) sanken die Treibhausgasemissionen in der Schweiz (Inland, siehe Hinweise)zwischen 2000 und 2023 von 54.1 auf 40.8 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalente (CO₂eq); eine Reduktion um 24 %. Im gleichen Zeitraum wuchs das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) von 509.5 auf 772.1 Mrd. CHF (+ 52%). Dadurch verringerte sich die Treibhausgasintensität der Schweizer Wirtschaft deutlich: Die Emissionen pro erwirtschaftetem Franken halbierten sich nahezu und sanken von 106 auf 53 g CO₂eq pro CHF; eine Abnahme um 50 %.

Gemäss dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) sanken die Treibhausgasemissionen in der Schweiz (Inland, siehe Hinweise)zwischen 2000 und 2023 von 54.1 auf 40.8 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalente (CO₂eq); eine Reduktion um 24 %. Im gleichen Zeitraum wuchs das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) von 509.5 auf 772.1 Mrd. CHF (+ 52%). Dadurch verringerte sich die Treibhausgasintensität der Schweizer Wirtschaft deutlich: Die Emissionen pro erwirtschaftetem Franken halbierten sich nahezu und sanken von 106 auf 53 g CO₂eq pro CHF; eine Abnahme um 50 %.

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Klimabilanz? Die Inlandemissionen pro Einwohner sind tiefer als in unseren Nachbarländern.

Das Pariser Abkommen (Art. 4) fordert von den unterzeichnenden Ländern, dass sie ihre nationalen Emissionen durch Massnahmen im eigenen Land reduzieren. So besagt das revidierte CO2-Gesetz der Schweiz, dass mindestens zwei Drittel der Verminderung im Inland erfolgen sollen.  Laut dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) lagen die Treibhausgasemissionen in der Schweiz (Inland) im Jahr 2022 bei 4.8 Tonnen CO₂-Äquivalenten (t CO₂eq) pro Person. Damit liegt der Inlandausstoss tiefer als in den Nachbarländern; 18% tiefer als in Frankreich (5.8 t CO₂eq pro Person), 31% tiefer als in Italien (7.0 t CO₂eq pro Person), 41% tiefer als in Österreich (8.1 t CO₂eq pro Person) und 47% tiefer als in Deutschland (9.0 t CO₂eq pro Person).

Das Pariser Abkommen (Art. 4) fordert von den unterzeichnenden Ländern, dass sie ihre nationalen Emissionen durch Massnahmen im eigenen Land reduzieren. So besagt das revidierte CO2-Gesetz der Schweiz, dass mindestens zwei Drittel der Verminderung im Inland erfolgen sollen.  Laut dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) lagen die Treibhausgasemissionen in der Schweiz (Inland) im Jahr 2022 bei 4.8 Tonnen CO₂-Äquivalenten (t CO₂eq) pro Person. Damit liegt der Inlandausstoss tiefer als in den Nachbarländern; 18% tiefer als in Frankreich (5.8 t CO₂eq pro Person), 31% tiefer als in Italien (7.0 t CO₂eq pro Person), 41% tiefer als in Österreich (8.1 t CO₂eq pro Person) und 47% tiefer als in Deutschland (9.0 t CO₂eq pro Person).

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Klimasünder Schweiz? 75 % des Schweizer Treibhausgas-Fussabdruckes entstehen im Ausland.

Das 2023 von der Stimmbevölkerung angenommene Klima- und Innovationsgesetz verankert das Netto-Null-Ziel bis 2050 für die inländischen Treibhausgasemissionen gemäss Pariser Abkommen. Neben den Emissionen im Inland trägt die Schweiz jedoch auch Verantwortung für jene Emissionen, die durch importierte Güter und Dienstleistungen entstehen. Der Treibhausgas-Fussabdruck erfasst sämtliche Emissionen, die durch die inländische Endnachfrage verursacht werden. Da diese Grösse nicht direkt messbar ist, beruht sie teilweise auf Modellrechnungen.

Das 2023 von der Stimmbevölkerung angenommene Klima- und Innovationsgesetz verankert das Netto-Null-Ziel bis 2050 für die inländischen Treibhausgasemissionen gemäss Pariser Abkommen. Neben den Emissionen im Inland trägt die Schweiz jedoch auch Verantwortung für jene Emissionen, die durch importierte Güter und Dienstleistungen entstehen. Der Treibhausgas-Fussabdruck erfasst sämtliche Emissionen, die durch die inländische Endnachfrage verursacht werden. Da diese Grösse nicht direkt messbar ist, beruht sie teilweise auf Modellrechnungen.

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Klimafreundlich wohnen? Seit 2000 sind die Emissionen der Haushalte pro Einwohner um über die Hälfte gesunken.

Laut dem Climate Reporting des Bundesamts für Umwelt sind die jährlichen Treibhausgasemissionen der privaten Haushalte in der Schweiz seit 2000 deutlich gesunken – von 10.81 auf 6.17 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalente (CO2eq) im Jahr 2023 (–43%).

Laut dem Climate Reporting des Bundesamts für Umwelt sind die jährlichen Treibhausgasemissionen der privaten Haushalte in der Schweiz seit 2000 deutlich gesunken – von 10.81 auf 6.17 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalente (CO2eq) im Jahr 2023 (–43%).

Fact #
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Zuhause Strom sparen? Seit 2000 verbrauchen Haushalte über ein Viertel mehr Strom, der Pro-Kopf-Verbrauch blieb praktisch konstant. 

Der Stromverbrauch pro Person nahm zwischen 2000 und 2024 von 2’189 auf 2’200 Kilowattstunden (kWh) leicht zu bzw. blieb praktisch konstant (1% mehr, jährliche Schwankungen). Im gleichen Zeitraum stieg der gesamte Stromverbrauch der Haushalte jedoch deutlich um 26%, von 15.7 auf 19.8 Terawattstunden (TWh).

Der Stromverbrauch pro Person nahm zwischen 2000 und 2024 von 2’189 auf 2’200 Kilowattstunden (kWh) leicht zu bzw. blieb praktisch konstant (1% mehr, jährliche Schwankungen). Im gleichen Zeitraum stieg der gesamte Stromverbrauch der Haushalte jedoch deutlich um 26%, von 15.7 auf 19.8 Terawattstunden (TWh).

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Fachkräftemangel? Seit 2004 hat sich der Anteil der Betriebe mit Rekrutierungsschwierigkeiten mehr als verdoppelt.

Gemäss der Beschäftigungsstatistik des Bundes (BESTA) berichteten im Jahr 2004 insgesamt 4.1 % aller Unternehmen von Rekrutierungsschwierigkeiten bei qualifiziertem Personal. Bis 2024 ist dieser Anteil auf 11.4 % gestiegen und hat sich damit mehr als verdoppelt. Dies geschah trotz verschiedener dämpfender Massnahmen, insbesondere der besseren Ausschöpfung des inländischen Arbeitskräftepotenzials sowie der Zuwanderung, vor allem im Rahmen der Personenfreizügigkeit.

Gemäss der Beschäftigungsstatistik des Bundes (BESTA) berichteten im Jahr 2004 insgesamt 4.1 % aller Unternehmen von Rekrutierungsschwierigkeiten bei qualifiziertem Personal. Bis 2024 ist dieser Anteil auf 11.4 % gestiegen und hat sich damit mehr als verdoppelt. Dies geschah trotz verschiedener dämpfender Massnahmen, insbesondere der besseren Ausschöpfung des inländischen Arbeitskräftepotenzials sowie der Zuwanderung, vor allem im Rahmen der Personenfreizügigkeit.

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Weniger Fleisch im Teller? Seit 2007 sank der Fleischkonsum in der Schweiz pro Kopf um 12 %.

Gemäss dem Bundesamt für Statistik (BFS) sank der jährliche Fleischkonsum pro Person von 52.1 kg im Jahr 2007 auf 45.6 kg im Jahr 2023, was einer Reduktion von rund 12 % entspricht. Im gleichen Zeitraum wuchs die Schweizer Bevölkerung um 1.37 Millionen Personen, wodurch der gesamte Fleischkonsum trotz des geringeren Pro-Kopf-Verbrauchs von 402‘000 Tonnen auf 410‘700 Tonnen anstieg – ein Zuwachs von etwa 2 %.

Gemäss dem Bundesamt für Statistik (BFS) sank der jährliche Fleischkonsum pro Person von 52.1 kg im Jahr 2007 auf 45.6 kg im Jahr 2023, was einer Reduktion von rund 12 % entspricht. Im gleichen Zeitraum wuchs die Schweizer Bevölkerung um 1.37 Millionen Personen, wodurch der gesamte Fleischkonsum trotz des geringeren Pro-Kopf-Verbrauchs von 402‘000 Tonnen auf 410‘700 Tonnen anstieg – ein Zuwachs von etwa 2 %.