Staatsfinanzen im Griff? Die Schweizer Schuldenquote liegt mit 38% weit unter der unserer Nachbarn.

Im Jahr 2024 hatte die Schweiz mit 38% die tiefste Bruttoschuldenquote (in % des BIP) relativ zu den Nachbarländern. Deutschland und Österreich liegen mit 64% bzw. 81% unter dem EU-Durchschnitt von 82%, währenddessen Frankreich (113%) und Italien (135%) darüber liegen.

Die Staatsschuldenquote der Schweiz hat seit 2000 um 14.7 Prozentpunkte abgenommen. Die Staatsschuldenquote der Nachbarstaaten hat über den gleichen Zeitraum zugenommen, und zwar um 4.3 (Deutschland), 14.7 (Österreich), 26.6 (Italien) und 53.4 (Frankreich) Prozentpunkte. Österreich, Italien, Frankreich als auch Deutschland liegen somit alle über den EU-Konvergenzkriterien (auch Maastricht-Kriterien), welche einen maximalen staatlichen Verschuldungsstand von 60% des BIP vorschreiben.

Seit der Einführung der Schweizer Schuldenbremse im Jahr 2003 hat die Bruttoschuldenquote um 19.4 Prozentpunkte, von 56.9% auf 37.5% abgenommen. Die Verfassungsbestimmung zur Schuldenbremse wurde im Dezember 2001 mit 85% Ja-Anteil der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger angenommen.

Quellen für Zahlenmaterial

International Monetary Fund (IMF)
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Stand vom:
23.02.2026
Eidgenössisches Finanzdepartement
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Stand vom:
14.10.2025
Bundesministerium der Finanzen
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Stand vom:
20.10.2025

Hinweise

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Bruttoschulden umfassen alle Verbindlichkeiten, die eine Zahlung oder Zahlungen von Zinsen und/oder Tilgung durch den Schuldner an den Gläubiger zu einem oder mehreren zukünftigen Zeitpunkten erforderlich machen.
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Der Staatshaushalt, oder die Netto-Staatsausgaben, wird als Differenz von den Einnahmen zu den Ausgaben berechnet.

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