Zuhause Strom sparen? Seit 2000 verbrauchen Haushalte über ein Viertel mehr Strom, obwohl der Pro-Kopf-Verbrauch praktisch konstant geblieben ist.

Der Stromverbrauch pro Person nahm zwischen 2000 und 2024 von 2’189 auf 2’200 Kilowattstunden (kWh) leicht zu bzw. blieb praktisch konstant (1% mehr, jährliche Schwankungen). Im gleichen Zeitraum stieg der gesamte Stromverbrauch der Haushalte jedoch deutlich um 26%, von 15.7 auf 19.8 Terawattstunden (TWh).

Trotz der Zunahme der Lebensstandards und der Elektrifizierung der Heizungen nahm der Stromverbrauch pro Person somit dank Effizienzgewinnen nur um 1% zu. Wärmepumpen ersetzen nicht nur ineffiziente Elektroheizungen, sondern zunehmend auch Öl- und Gasheizungen. Entsprechend entfiel im Jahr 2024 mit rund 40% (34% im Jahr 2000) der grösste Anteil des Haushaltsstromverbrauchs auf die Wärmeerzeugung für Raumwärme und Warmwasser.

Dennoch stieg der absolute Stromverbrauch der Haushalte. Hauptgrund dafür ist der starke Anstieg der Wohnfläche: Die Energiebezugsfläche (EBF; siehe Hinweise) wuchs um 32%. Haupttreiber ist das Wachstum der Bevölkerung in der Schweiz, welche von 7.2 auf 9.0 Millionen Menschen anstieg. Auch die EBF pro Person erhöhte sich leicht, von 57 auf rund 60 m².

Quellen für Zahlenmaterial

BFS, Energieverbrauch der privaten Haushalte 2000-2024
Quelle abrufen
Stand vom:
27.01.2026
BFS, Entwicklung Energiebezugsflächen 1990-2026
Quelle abrufen
Stand vom:
05.01.2026

Hinweise

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Daten stammen entweder direkt vom BFS oder auf einer im Auftrag von BFS durchgeführten Analyse von Prognos.
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Energiebezugsfläche (EBF): Summe aller ober- und unterirdischen Geschossflächen eines Gebäudes, die beheizt oder klimatisiert werden müssen, um eine bestimmte Raumtemperatur zu halten.

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