Wir spüren den Ärztemangel - trotz 69 % mehr Ärzten in der Schweiz als im Jahr 2000.

Zwischen 2000 und 2024 hat die Zahl der Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz von 25‘216 auf 42‘602 zugenommen. Das entspricht einer Zunahme von 17‘386 Ärzten oder 69%.

Gemäss der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH hat die Zahl der Ärzte von 1990 (20‘030) bis 2000 (25‘216) um 5‘186 zugenommen. Das Wachstum in den folgenden 10 Jahren (2000-2010) war in etwa dem gleichen Masse (5‘057), erlebte jedoch eine starke Zunahme in den folgenden Jahren zwischen 2010 und 2020: In dieser Zeit stieg die Zahl um 8‘229 an. Zum einen steigt die Ärztedichte pro Einwohner. Ebenso ist das Arbeitspensum sinkend und betrug 2024 durchschnittlich 8.6 Halbtage pro Woche (1 Halbtag = 4-6 Std.); 10 Jahre zuvor waren es noch 8.9 Halbtage pro Woche. Zeitgleich änderten sich auch die Arbeitszeiten: Die gesetzliche Höchstarbeitszeit für Assistenz- und Oberärzte beträgt 50 Stunden pro Woche. Das Institut für Intensivmedizin des Universitätsspitals Zürich führte aber beispielsweise eine 42 Stundenwoche für Patientenbetreuung plus 4 Stunden für Weiterbildung ein.

Quellen für Zahlenmaterial

Bundesamt für Statistik, Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH
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Stand vom:
21.01.2026
FMH Ärztestatistik 2023
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Stand vom:
21.01.2026
Verband Schweizerischer Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte
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Stand vom:
21.01.2026

Hinweise

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Total berufstätige Ärzt/innen (mit und ohne Praxistätigkeit) gemäss Mitglieder-Statistik des Berufsverbands der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH
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In der FMH-Ärztestatistik bestehen Lücken bei den Assistenzärzten (rund 8000) aufgrund nicht vorhandener Angaben in der FMH- und anderen Datenbanken, zum Beispiel Medreg oder Mitgliederlisten des TARMED-Vertrags, welche mit der FMH-Datenbank abgeglichen werden (Beispiel: Keine gültige Adresse des Arbeitsorts).
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Die Ordinate startet bei 20’000 und endet bei 45’000 Ärzten, um die Entwicklung klar zu verdeutlichen.

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