Seit 2000 ist der Anteil der inländisch produzierten Nahrungsmittel um 12 Prozentpunkte gesunken.

Gemäss dem Bundesamt für Statistik (BFS) sank der Anteil der in der Schweiz produzierten Nahrungsmittel von 62% im Jahr 2000 auf 50% im Jahr 2024 – ein Rückgang um rund 12 Prozentpunkte. Die Reduktion setzte insbesondere ab den 2010er-Jahren ein.

Die inländische Nahrungsmittelproduktion lag in den Jahren 2000–2004 durchschnittlich bei 22.5 Terrajoule (TJ) und erreichte 2020–2024 rund 21.6 TJ. Das Produktionsniveau blieb damit insgesamt weitgehend stabil, trotz witterungsbedingter jährlicher Schwankungen. Auf der Nachfrageseite ging der Pro-Kopf-Verbrauch zwischen 2000 und 2024 um 12 % zurück, insgesamt stieg der gesamte Nahrungsmittelverbrauch um etwa 9 %. Die Kombination aus steigender Gesamtnachfrage und stagnierender Inlandproduktion erklärt den rückläufigen Anteil der Inlandproduktion.

Eine Differenzierung nach Produktgruppen zeigt deutliche Unterschiede: Bei tierischen Nahrungsmitteln stieg der Inlandanteil von 91% im Jahr 2000 auf 93% im Jahr 2024 (wobei ein Teil des Tierfutters importiert wird). Bei pflanzlichen Nahrungsmitteln sank der Inlandanteil hingegen deutlich von 49 % auf 31 %.

Quellen für Zahlenmaterial

BFS, Nahrungsmittelverbrauch nach Art der Nahrungsmittel
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Stand vom:
10.03.2026
BFS, Bevölkerungsdaten im Zeitvergleich
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Stand vom:
29.10.2025
BFS, Landwirtschaftsbetriebe, Beschäftigte und Nutzfläche pro Kanton
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Stand vom:
13.11.2025

Hinweise

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Menge der Nahrungsmittel in Energie (Terrajoule) gemessen. Messung nach Gewicht nicht sinnvoll, da Nahrungsmittel sehr unterschiedliche Nährstoffe enthalten (z.B. Butter vs Magermilch.)
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Statistiken zur Nahrungsmittelversorgung beruhen auf Basis von Inlandproduktion, Aussenhandel und Veränderungen der bekannten Vorräte gemäss der Formel «Verbrauch = Inlandproduktion - Exporte + Importe - Vorräteveränderung».
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Statistischer Verbrauch entspricht nicht eigentlichem Verzehr, sondern dem Angebot, welches auf Stufe Aussenhandel oder erster Verarbeitungsstufe zur Verfügung steht.
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Grundsätzlich alle für den Schweizer potenziell verfügbaren Nahrungsmittel ab Grosshandelsstufe benutzt. Ob diese effektiv verzehrt werden oder aufgrund von Verschwendung, Verderb oder andersartiger Verwendung verworfen werden, wird für die Nahrungsmittelbilanz nicht ermittelt.

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