Klimafreundlich wohnen? Seit 2000 sind die Emissionen der Haushalte pro Einwohner um über die Hälfte gesunken.

Laut dem Climate Reporting des Bundesamts für Umwelt sind die jährlichen Treibhausgasemissionen der privaten Haushalte in der Schweiz seit 2000 deutlich gesunken – von 10.81 auf 6.17 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalente (CO2eq) im Jahr 2023 (–43%).

Im selben Zeitraum wuchs die Wohnbevölkerung von ca. 7.2 auf 8.9 Mio. Einwohner (+24%). Die haushaltsbezogenen Emissionen pro Einwohner reduzierten sich dadurch um 54% (von 1’505 auf 694 kg CO₂eq pro Kopf).

2023 bestätigte das Volk das Bundesgesetz über die Ziele im Klimaschutz, die Innovation und die Stärkung der Energiesicherheit, welches die Emissionen im Sektor Gebäude bis 2040 um 82% gegenüber 1990 vermindern will. Die Kategorie «Gebäude» umfasst die Flächen der Haushalte, des Dienstleistungssektors und der Industrie. Von 1990 bis 2023 sanken die Emissionen für den gesamten Gebäudesektors um 40%. Pro Energiebezugsfläche (siehe Hinweise), also die Summe der beheizten oder klimatisierten Flächen aller Gebäude, sogar um 59 Prozent

Quellen für Zahlenmaterial

Bundesamt für Umwelt, Kenngrössen zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen in der Schweiz 1990-2023
Quelle abrufen
Stand vom:
26.12.2025
Bundesamt für Energie, (Wüest Partner) (auf Anfrage erhalten)
Quelle abrufen
Stand vom:
26.12.2025
BFS, Energieverbrauch der privaten Haushalte 2000-2023, Ex Post Analyse nach Verwendungszwecken und Ursachen der Veränderung
Quelle abrufen
Stand vom:
27.01.2026

Hinweise

#
Jährliche Schwankungen insbesondere durch wechselnde Intensitäten der Winter
#
Energiebezugsflächen: Summe aller beheizten oder klimatisierten Flächen. Diese nahmen für die Haushalte ebenfalls um 31% zu (2000: 408’893 m2, 2023: 535’052 m2). Die Emissionen pro Energiebezugsfläche der Haushalte sanken in diesem Zeitraum um 56% (26.4 kg auf 11.5 kg CO2eq pro m2).

Hesch en
fehler gfunde?

Jetzt Fehler Melden